Die Idee war, den aufsteigenden Mond über der „Chli Windgällen“ einzufangen. Den ganzen Nachmittag über verfolgte ich gespannt per Webcam die Nebelsituation vor Ort – die Chancen standen schlecht. Doch etwa 90 Minuten vor dem geplanten Zeitpunkt für die Aufnahme zeigte sich eine Lücke im dichten Nebel. Das war mein Startschuss.
Schnell packte ich meine Ausrüstung und machte mich auf den Weg hinauf zum Arnisee. Oben angekommen, lag die „Chli Windgällen“ noch immer unter einem Nebelschleier. Doch wie durch ein Wunder lichtete sich der Nebel gerade rechtzeitig und gab die Sicht auf das Bergmassiv frei.
Während der Mond langsam über die Bergkante stieg, traf ich eine spontane Entscheidung: Statt mit 600 mm Brennweite zu fotografieren, wechselte ich auf 50 mm, um die Szene in ihrer ganzen Weite einzufangen.
So entstand dieses Bild: Der Arnisee in der goldenen Stunde, gekrönt vom Vollmond, der über der Spitze der „Chli Windgällen“ thront.





